Schubert 2028 – Franz Schubert und die Wiener Musik
- vor 19 Stunden
- 4 Min. Lesezeit
Mit Arpeggione, Schrammelharmonika und Kontragitarre zurück zu den Wiener Wurzeln
Zum 200. Todestag Franz Schuberts im Jahr 2028 führt das Ensemble ARPEGGIONE.200 Schuberts Musik zurück in die vielfältige Wiener Instrumentenwelt des 19. Jahrhunderts.
Im Zentrum steht die seltene Arpeggione – jenes 1823 in Wien entwickelte „Guitarre-Violoncell“, für das Schubert seine berühmte Arpeggione-Sonate D 821 komponierte. Gemeinsam mit Schrammelharmonika und Kontragitarre entsteht eine außergewöhnliche Klangwelt, die klassische Kammermusik, Schubert-Lieder und originale Wiener Musik miteinander verbindet.
ARPEGGIONE.200 live:
Franz Schubert zurück zu den Wiener Wurzeln
Die Arpeggione entstand 1823 in der Werkstatt des bedeutenden Wiener Instrumentenbauers Johann Georg Stauffer. Das sechssaitige Instrument sollte die Vorteile der Gitarre, mit der es die Stimmung und den mit Bünden versehenen Hals teilt, mit der Spielweise und den lyrischen Ausdrucksmöglichkeiten des Violoncellos verbinden.
Bereits ein Jahr später komponierte Franz Schubert seine Sonate in a-Moll D 821 für das neuartige „Guitarre-Violoncell“. Die Arpeggione verschwand schon nach wenigen Jahren weitgehend aus dem Musikleben – durch Schuberts Sonate ist ihr Name jedoch bis heute lebendig geblieben.
ARPEGGIONE.200 stellt das Instrument in einen neuen Wiener Zusammenhang: Arpeggione und Kontragitarre sind beide eng mit der Wiener Gitarrenbautradition des 19. Jahrhunderts verbunden; die nur wenig später entwickelte Schrammelharmonika erweitert diese Klangwelt um ein charakteristisches Instrument der Wiener Musik.
Keine Rekonstruktion einer historischen Originalbesetzung, sondern eine eigenständige Neuinterpretation, die aber in der Zusammenführung von Schuberts Musik mit der Wiener Tradition von Lied, Tanz und instrumentaler Musizierkultur den lyrischen, tänzerischen und musikantischen Charakter der Arpeggione-Sonate und Schuberts Musik im Allgemeinen auf ganz besondere und sehr authentische Weise hervortreten lässt.
Das Konzertprogramm
Sei mir gegrüßt (Franz Schubert, Arr. Fuchsberger/Hudler/Teufel)
Ländler D6 D2 B2 (Franz Schubert/Arr. Daniel Fuchsberger)
Sonate für Arpeggione und Klavier (Franz Schubert, Arr. Hudler/Fuchsberger/Teufel)
Zwillingssteirer (trad./ Arr. Fuchsberger)
Wiener Damen-Ländler-Melange, D 734 (Arr. Fuchsberger/Teufel)
Trockene Blumen (Franz Schubert, Arr. Fuchsberger/Hudler/Teufel)
Ländler D 6 – D 2 – B♭ 2, D 370 & 374 (Franz Schubert/Daniel Fuchsberger)
Im Frühling (Franz Schubert, Arr. Fuchsberger/Hudler/Teufel)
Homecoming Song (Abdullah Ibrahim)
Du bist die Ruh (Franz Schubert, Arr. Fuchsberger/Hudler/Teufel)
Dauer: ca. 90 Minuten plus Pause, kürzere Sets möglich.
Besetzung: Arpeggione.200
Peter Hudler, Arpeggione Andreas Teufel, Schrammelharmonika Daniel Fuchsberger, Kontragitarre
Moderation: durch das Ensemble
Drei außergewöhnliche Wiener Instrumente
Arpeggione
Sechs Saiten, Gitarrenstimmung und Bünde – gespielt mit dem Bogen wie ein Violoncello. Die 1823 in Wien entwickelte Arpeggione verbindet zwei Instrumentenwelten und verdankt ihre heutige Bekanntheit vor allem Schuberts Sonate D 821.
Schrammelharmonika
Die chromatische Schrammelharmonika wurde im 19. Jahrhundert zu einem charakteristischen Instrument der Wiener Musik. In Schuberts Sonate übernimmt sie die Rolle des Klaviers und erweitert die Partitur um eine ganz neue Welt von Klangfarben.
Kontragitarre
Die Wiener Kontragitarre verbindet eine Gitarre mit zusätzlichen, frei schwingenden Basssaiten. Sie bildet das resonanzreiche Fundament des Ensembles und ergänzt die Schrammelharmonika zum traditionellen „Wiener Packl“.

Das Ensemble ARPEGGIONE.200
Peter Hudler – Arpeggione
Der Wiener Cellist Peter Hudler konzertiert als Solist und Kammermusiker unter anderem im Wiener Konzerthaus, im Musikverein Wien, im Mozarteum Salzburg und beim Bachfest Leipzig. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter der Konzertreihe Cello Expansion und widmet sich neben dem klassischen Violoncello auch der Wiederentdeckung der Arpeggione.
Andreas Teufel – Schrammelharmonika
Andreas Teufel studierte Konzertfach Klavier an der Kunstuniversität Graz und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab. Als Pianist und Schrammelharmonikaspieler verbindet er klassische Musizierkultur mit der Wiener Musiktradition; auch wissenschaftlich hat er sich intensiv mit Geschichte und Spielweise der Schrammelharmonika beschäftigt.
Daniel Fuchsberger – Kontragitarre und Streichzither
Daniel Fuchsberger studierte Jazz-Schlagzeug, Jazzkomposition und Arrangement sowie Marimba an der Kunstuniversität Graz. Als Kontragitarrist, Komponist und vielseitiger Instrumentalist ist er in zahlreichen Formationen der traditionellen und zeitgenössischen Wiener Musik tätig.

Ein besonderes Programm für das Schubertjahr 2028
Am 19. November 2028 jährt sich Franz Schuberts Todestag zum 200. Mal. ARPEGGIONE.200 verbindet diesen internationalen Gedenkanlass mit einer eigenständigen Wiener Perspektive und einer außergewöhnlichen Besetzung.
Neben den vertrauten Lied- und Kammermusikprogrammen des Jubiläumsjahres eröffnet das Ensemble einen anderen Zugang zu Schubert: Über die Arpeggione, die Wiener Instrumententradition und die Verbindung von Kunstmusik und volksmusikalischen Wurzeln.
Aufführungen und Referenzen
ARPEGGIONE.200 war unter anderem zu Gast bei:
Meerschein-Konzerte der Styriarte, Minoritensaal Graz
Gustav Mahler Musikwochen, Toblach
Festival Badia Musica, Südtirol
Theater am Spittelberg, Wien
Ö1 RadioCafé, Wien
Schrammel.Klang.Festival, Litschau – 2024 und 2026
CD ARPEGGIONE.200
Das Programm ist 2026 als Album beim österreichischen Klassiklabel Gramola erschienen.
„Die ‚Arpeggione‘ klingt, als sei sie von Anfang an für diese Formation geschrieben worden – völlig natürlich und herausragend musikalisch.“
Pizzicato
„Auf ARPEGGIONE.200 begegnet Peter Hudler Franz Schubert auf seine eigene, ganz persönliche und ausgesprochen wienerische Weise.“
Radio Klassik Stephansdom
"...und beim herz-ergreifenden Lied „Du bist die Ruh" fand man bestätigt, was die styriarte- Homepage zum Konzert schrieb: 'Das hätte Schubert gefallen'. Ganz bestimmt!"
Kleine Zeitung
Album auf allen Streamingplattformen anhören: ARPEGGIONE.200 – alle Streamingplattformen
Booking und Verfügbarkeit 2028
„Schubert 2028 – Franz Schubert und die Wiener Musik“ ist für Festivals, Konzertreihen, Kulturzentren, Museen und besondere Spielstätten buchbar.
Programmgestaltung, Aufführungsdauer und Moderation können auf den jeweiligen Rahmen abgestimmt werden. Gerne sende ich Ihnen weitere Informationen zu Konditionen, verfügbaren Terminen und technischen Anforderungen.
Veranstalterkit herunterladen:
Alle Materialien herunterladen (Pressefotos, Veranstalterkit, CD-Booklet, Pressespiegel)
Booking: Peter Hudler
Mail: p.hudler@gmail.com
Telefon: 0650/7702072
